Willkommen

 
 
 

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Grusswort, Klaus Wowereit

Zum 6. Kurdischen Filmfestival Berlin – Duhok heiße ich die Besucherinnen und Besucher und vor allem auch die Regisseure und Schauspieler, die mit ihren Filmen aus vielen Ländern zu uns gekommen sind, ganz herzlich willkommen. Die Filmstadt Berlin bietet, angefangen mit der Berlinale, über internationale, nationale und themenbezogene Festivals den Filmfreunden und Filmemachern eine große Plattform zu Austausch und Diskussion. Im breiten Spektrum dieses Angebots hat das Kurdische Filmfestival seit Jahr und Tag seinen festen Platz. Mit 52 Spielfilmen, Dokumentarfilmen und Kurzfilmen werden die Cineasten in diesem Jahr wieder Einblicke in Kultur, Geschichte und Gegenwartsfragen des kurdischen Volkes erhalten. Das „Cineplex“ in Neukölln und das „Eiszeit“ in Kreuzberg werden in den Festivaltagen zu Orten der Begegnung und des Erfahrungsaustausches. Einer guten Tradition folgend darf sich das Publikum auf Diskussionen mit anwesenden Regisseuren und Schauspielern freuen. Ganz besonders freut es mich, dass nach Berlin das gleiche umfangreiche Filmprogramm auch in der irakisch-kurdischen Stadt Duhok gezeigt wird. So setzt unser Kurdisches Filmfestival auch über Berlin hinaus Akzente. Das ist eine erfolgreiche Entwicklung, zu der ich den Veranstaltern, Freunden und Förderern des Festivals ganz herzlich gratuliere. Allen, die in diesem Jahr daran teilnehmen,
wünsche ich spannende Tage in Berlin und dem Publikum viele neue Einsichten in das
kurdische Filmschaffen.

Klaus Wowereit

Regierender Bürgermeister von Berlin

 
 

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Grusswort, Dr. Kawa Mahmoud Shakir

Gewandte Menschen suchen nach Möglichkeiten und finden sie. Wir, als kurdische Gesellschaft, versuchen in den intellektuellen und künstlerischen Bereichen stärker zu werden. Um dies zu erreichen, brauchen wir engere Verbindungen zwischen uns und anderen Gesellschaften und zwischen der kurdischen Kunst und anderen Künsten dieser Welt. Dieses Festival ist ein Schritt dafür, um sich der Lebensweise der europäischen Völker zu nähern. Wir denken, dass dieses Festival eine wunderbare Verbindung ist und wir möchten, dass diese Verbindung weitergeführt und ausgebaut wird. Berlin bietet vielfältige kulturelle Besonderheiten. Hier ist es möglich, dass Projekte und Werke ihren Weg einschlagen und Wirklichkeit werden. Als kurdische Gesellschaft können wir sagen, dass nach dem Frühling von 1991 und dem Aufstand unseres Volkes für uns nun ein gesellschaftliches und kulturelles Leben begonnen hat. Wir möchten wissenschaftliche Institutionen gründen. Wir möchten Beziehungen mit
den fortgeschrittenen Gesellschaften aufbauen und eine Grundlage für die nächsten Generationen schaffen. Danke für die Gastfreundschaft – auch in der Hoffnung, dass durch dieses farbenreiche Festival Berlin – Duhok unsere Kulturen verständlicher werden und sich
annähern. Viel Erfolg!

Dr. Kawa Mahmoud Shakir

Kultur- und Jugendminister der Regierung der Autonomen Region Kurdistan

 
 

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Grusswort, Masoud Arif

Wir erleben viele Geschehnisse im Leben. Einige vergehen, andere hinterlassen ihre Spuren
und werden so zu Geschichte. Damit solche Geschehnisse ihren Platz in der Geschichte einnehmen, müssen klare und ernsthafte Arbeiten durchgeführt werden. Das Kino ist das glänzende Gesicht der Völker, eine klare Stimme der Menschheit, und deshalb ist es etwas besonderes, in diesem Bereich zu arbeiten oder daran teilzunehmen. In der deutschen Hauptstadt Berlin, die zugleich eine Kulturhauptstadt ist und in der jedes Jahr die Berlinale stattfindet, veranstalten wir ein weiteres Festival: Das kurdische Filmfestival. Seit langem beschäftigen wir, eine Gruppe aus kurdischen und deutschen Freunden, uns mit diesem Projekt. Es ist Grundlage für die Beziehungen außerhalb Kurdistans und auch für die Zusammenarbeit im Filmbereich. Im Namen der Künstlergewerkschaft Kurdistans und des Gewerkschaftsgremium bedanke ich mich bei allen für die Unterstützung und besonders beim kurdischen Kultur- und Jugendministerium und beim Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit. Ich freue mich, dass auch wir dieses Jahr ein Teil der Veranstaltung und Organisation werden konnten.
Viel Erfolg!

Masoud Arif

Vorsitzender der Vereinigung der Filminstitutionen Kurdistans/Künstlergewerkschaft Kurdistans

 
 
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Herzlich Willkommen zum 6. kurdischen Filmfestival Berlin-Duhok!

Inzwischen kann man zu Recht behaupten, dass „das kurdische Kino“ ein Teil des Berliner Kulturlebens geworden ist. Wir freuen uns sehr, dass auch die sechste Runde des kurdischen Filmfestivals erneut unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Herrn Klaus Wowereit, steht, der von Anfang an die Bedeutung des kurdischen Films für Berlin erkannt hat. Dafür bedanken wir uns bei ihm von ganzem Herzen.

Unser Festival wird in diesem Jahr mit dem Film „Oğul“ des Regisseurs Atilla Cengiz eröffnet. Mit seinem ersten Film hat dieser junge Regisseur nicht nur die Herzen der Kinofans erfreut. Er sendet auch eine starke Friedensbotschaft an Kurden und Türken.

Im Programm haben wir in diesem Jahr 45 Kurzfilme, Dokumentationen und Spielfilme. Wir hoffen, unseren Zuschauerinnen und Zuschauern mit diesen Filmen einen Überblick über das aktuelle kurdische Kino zu bieten. Wie in den letzten Jahren werden nicht nur Filme von kurdischen Filmemachern gezeigt, sondern auch von Europäern, die die kurdische Thematik behandeln.

Dabei wurde in diesem Jahr versucht, vor allem Regisseurinnen zu berücksichtigen, und so dem weiblichen Blick auf das kurdische Kino Raum zu geben. Aus Deutschland werden Ayse Polat und Soleen Yusif Sabri, aus Belgien Binevsa Berivan, aus Kanada Zayne Akyol, aus Kurdistan Başur Viyan Mayi und aus Kurdistan Bakur Tulin Dag mit ihren Filmen Gäste des kurdischen Filmfestivals sein.

Das kurdische Filmfestival wird in diesem Jahr mit der Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und des Ministerium für Bildung und Jugend der Regionalregierung Kurdistan-Irak realisiert. Viele Filmemacher aus dem freien Kurdistan werden ihre neuesten Filme in Berlin präsentieren.

Schließlich wird unser Festival am 12. Dezember zu Gast in der Stadt Duhok sein, wo das Filmprogramm ebenfalls gezeigt werden wird. Mit diesem Festival wird zum ersten Mal eine kulturelle Brücke zwischen einer deutschen und einer kurdischen Stadt gebaut. Wir bedanken uns sehr beim Minister für Bildung und Jugend der Regionalregierung Kurdistans, Dr. Kawa Mahmud, sowie beim Kulturamtsminister der Stadt Duhok, Adil Hesen, die bei der Errichtung dieser „Kunstbrücke“ eine wesentliche Rolle gespielt haben. Wir hoffen, dass sich in den nächsten Jahren diese Zusammenarbeit noch weiter festigen wird.

Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Zuschauerinnen und Zuschauen auf sieben angenehme und schöne Tage mit mit vielen Kinoerlebnissen und möchten uns hier bei allen Freunden und Unterstützern bedanken, die zum Gelingen des Festivals beigetragen haben.

Mehmet Aktas

Festivalleiter

 

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